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Burg Pfalzgrafenstein

Modulgerüstsystem plettac contur stellt sich außergewöhnlichen Anforderungen


"Ein steinernes Schiff, ewig auf dem Rhein schwimmend, ewig angesichts der Pfalzgrafenstadt vor Anker liegend" (Victor Hugo) ist der Pfalzgrafenstein, auch Pfalz bei Kaub genannt. 1327 erbaut und auf einer Felseninsel mitten im Rhein gelegen, diente er König Ludwig als Zollstation. Spätere Erweiterungen und Modernisierungen veränderten nur unwesentlich den Charakter des 14. Jahrhunderts. Bis in das 18. Jahrhundert wurde die Zollstation immer weiter ausgebaut. Erst 1866 verließen die Zollbeamten endgültig die Burg. Zur Erhaltung des Denkmals werden kontinuierlich umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Die Einrüstung des historisch wertvollen Baudenkmals Pfalzgrafenstein stellte eine besondere Herausforderung an das Gerüstbauunternehmen GSB Gerüstbau GmbH aus Bobenheim-Roxheim und an die Produkte der ALTRAD plettac assco GmbH aus Plettenberg. Insbesondere der Wappenlöwe an der Südspitze des Gebäudes ist bei der Einrüstung und Demontage der Konstruktion vor Beschädigungen zu schützen. Die Türme oberhalb der Erker, die vorspringende Fassade im Bereich der Burgvogtwohnung und die Verklammerung der Natursteinblöcke an der Südspitze stellten hier außergewöhnliche Anforderungen für die Gerüstbauer. Der Eingang der Zollburg muss zugänglich sein, da das Denkmal während der Bauarbeiten weiterhin für Besucher geöffnet ist. Der Untergrund, auf dem das Gerüst aufgestellt werden musste, besteht teilweise aus unebenem Felsgestein, zum anderen aus aufgeschütteten Steinen. Besonders zu berücksichtigen war, dass die gesamte Fläche im Hochwasserbereich des Rheins liegt und somit besondere Maßnahmen zum Schutz des Gerüstes bei Hochwasser notwendig waren. Der Transport der Gerüstbauteile konnte nur vom Festland aus mit der Fähre erfolgen. Kleinere LKW´s konnten über eine Rampe auf die Insel fahren; das Befahren der Felsklippe mit einem LKW war jedoch aufgrund der Topographie nicht möglich. Somit musste das Gerüstmaterial fußläufig verteilt werden. 4 bis 6 Gerüstbauer waren mit Hilfe von Seilaufzügen mit dem Aufbau des Gerüstes vertraut.



 Die Standzeit des Gerüstes wird voraussichtlich 16 Monate betragen. In dieser Zeit ist es dringend erforderlich, die Pegelstände regelmäßig zu kontrollieren. Bei drohendem Hochwasser muss sichergestellt sein, dass die Gerüstbeläge der unteren Gerüstlagen herausgenommen werden können. Ebenfalls wurden die Beläge in diesem Bereich gegen Aufschwimmen gesichert. Für dieses aufwendige Projekt entschied sich das Gerüstbauunternehmen GSB Gerüstbau für das innovative Modulgerüstsystem plettac contur der ALTRAD plettac assco aus Plettenberg. Das flexible System ist in der Lage sich an alle geforderten Gegebenheiten anzupassen und die Lastaufnahme für den Hochwasserschutz aufzunehmen. Hervorragende Qualität kennzeichnet die Verbindungstechnik des plettac contur Modulgerüstes.

 

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