A A A

Wallfahrtskirche Trautmannsdorf

Einrüstung der Wallfahrtskirche Mariä Namen bis in die Turmspitze



 
Im Jahre 1655 begann man mit dem Bau der jetzt bestehenden Wallfahrtskirche. Die feierliche Weihe fand im Jahre 1691 statt. Die Wallfahrtskirche Mariä Namen in Trautmannsdorf ist die älteste unter den vier bedeutendsten Marienheiligtümern im Landkreis Neumarkt und zählt zu den bedeutendsten und ältesten Wallfahrtsorten der Oberpfalz. Mittelalterliche Elemente, frühes Barock, spätes Rokoko und sakrale Kunstwerke verbinden sich hier in überwältigender Schönheit und Harmonie. Prachtstücke des insgesamt beeindruckenden Innenraums sind neben dem gewaltigen Hochaltar und der eleganten Rokokokanzel auch die Deckengemälde. Die Wallfahrtskirche entfaltete sich nun fast 150 Jahre zur vielbesuchten Gnadenstätte.
 


Das heutige Baudenkmal verlangt nach einer grundlegenden Sanierung im Innen- und Außenbereich. Das Gerüstbauunternehmen Seitz aus Pilsach wurde mit der Erstellung eines Arbeitsgerüstes für Maurer-, Putz-, Zimmer- und Dachbauarbeiten beauftragt. Dieses anspruchsvolle Projekt realisierte das Unternehmen mit 4 Monteuren und einen Geda-Aufzug Z/ZP 500 und konnte somit ca. 2.000 qm² Fassadengerüstsystem plettac SL 100 und ca. 2.400 m³ Raumgerüst, bestehend aus einem Verbund von Rahmengerüst und dem bewährten Modulgerüstsystem plettac contur der ALTRAD plettac assco, termingerecht aufstellen.



Besonders im Innenbereich der Kirche sollte der Gerüststand möglichst gering gehalten und das Gestühl überbrückt werden. Gottesdienste werden während der Gerüststandzeit, die voraussichtlich 24 Monate betragen wird, abgehalten und eine störungsfreie Frequentation von Kirchenbesuchern muss gewährleistet sein.
 


Zur Gesamtinstandsetzung wurde zusätzlich ein vollständiges Fassadengerüst bis in die Turmspitze der Wallfahrtskirche und am Langhaus gestellt, dabei dienten die obersten Gerüstlagen als Arbeitsflächen für die Deckenrestauration. Die Gerüstlagen mussten dazu der Dachform angepasst werden. Die Überbrückung der Sakristeidächer Süd und Nord stellte weitere besondere Anforderungen an das Gerüstbauunternehmen Seitz. Es galt besonders darauf zu achten, dass das Raumgerüst keine Berührung mit dem Gewölbeprofil hatte, um Beschädigungen der denkmalgeschützten Deckenstuckierungen und historischen Fresken zu vermeiden. Hier bot sich deshalb eine wirtschaftliche Kombination mit dem Modulgerüstsystem plettac contur mit metrischen Feldlängen an.
 


Aufgrund der anspruchsvollen Bedingungen entschied sich das Unternehmen für ein Gerüstsystem von ALTRAD plettac assco. Das System überzeugte auch hier mit der einfachen Aufbauweise und die Handlichkeit der Rastermaße. Die Fassadengerüstsysteme von ALTRAD plettac assco sind vom Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin allgemein bauaufsichtlich zugelassen.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok