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Radarturm Tassens

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Sanierungsarbeiten am Radarturm Tossens mit dem Modulgerüst plettac contur

Fahrwasserveränderungen in den 60er Jahren erforderten im Jahr 1970/71 den Neubau des Radarturms Tossens. Er ist mit seiner Radar- und Peilanlage ein wichtiger Teil der Verkehrssicherungssysteme Jade und Deutsche Bucht.

Die Gerüstbaufirma Bassenberg und Schwarting GmbH aus Stadland rüstete für die nun notwendig gewordenen Renovierungsarbeiten den ca. 52 Meter hohen Radartum (Durchmesser 3,50 m) mit dem plettac Modulgerüst contur ein. Die Firma Bassenberg und Schwarting ist ein zertifizierter Betrieb mit rund 50 erfahrenen Mitarbeitern und spezialisiert auf Einhausungen und Wetterschutzdächer. Der Turmschaft ist aus Stahlbeton, die Gründung (konstruktive und statische Ausbildung des Übergangs vom Bauwerk zum Boden) besteht aus 24 Pfählen mit einem Durchmesser von 0,32 cm und einer Höhe von 18,60 m.

Das flexible, dadurch optimal in der Konstruktionsgestaltung, Modulgerüst plettac contur der ALTRAD plettac assco GmbH aus Plettenberg war für diese Baustelle bestens geeignet. Durch den Modulgerüstknoten ist eine hohe Tragfähigkeit gegeben und das Gerüst passt sich flexibel an das Gebäude, mit nur einem Außendurchmesser von 3,50m, an. Desweiteren ermöglicht es ein problemloses Arbeiten an gekrümmten Flächen oder an Versprüngen der Bauwerkskante.

Der schnelle und wirtschaftliche Auf- und Abbau ist ebenso von Vorteil. Für den gesamten Turm wurden ca. 4 000m³ Gerüstsystem eingesetzt. Eine Gittergewebeplane bekleidete das Gerüst vollständig. Für den Materialtransport und den Rückbau des Radarauslegers mit einem Gewicht von 3 000kg kam der Lastenaufzug GEDA 1500 ZZP, ein 2-Mast-Aufzug, zum Einsatz.

Eine Herausforderung bestand bei dem Transport zur Baustelle, da alle Zufahrtstraßen Gewichtsbeschränkungen besitzen und jede Fahrt im Vorfeld beim WSA (Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven) angemeldet und zeitlich geplant werden musste. Auch die Lagerung des Materials stellte die 4 Gerüstbauer der Firma Bassenberg und Schwarting, vor eine große Herausforderung, da der vorhandene Platz sehr begrenzt war.

Aufgrund des Rückbaues der vorhandenen Asbest Fassade im oberen Bereich, erfolgte der Aufbau in drei Abschnitten.

Im ersten Schritt wurde der Radarturm bis zum Ausleger der Radaranlage, dieser wurde komplett demontiert, eingerüstet.

Im zweiten Schritt dann, wurden die blauen Verkleidungsplatten ein- und umgerüstet, da diese asbesthaltig sind, wurden sie komplett entfernt. Nach Entfernung der Platten wurde im dritten Schritt die Auskragung des Gerüstes wieder zurückgebaut. Der Turm bis zur Spitze eingerüstet und anschließend mit Gittergewebeplane eingehaust.

Nach der Einrüstung wurde der komplette Turm saniert und kann so noch viele Jahre die Verkehrssicherheit auf der Nordsee gewährleisten.

 

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